Leporacanthicus joselimai L-264
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Weißspitzen-Rüsselzahnwels – Leporacanthicus joselimai (L-264)
Leporacanthicus joselimai ist ein kompakter Rüsselzahnwels aus dem brasilianischen Tapajós-Gebiet. Kennzeichnend sind dunkler Grundton, helle Punktzeichnung und die namensgebenden weißen Spitzen an Rücken- und Schwanzflosse. Der kräftige Kopf mit nach vorn gerichteten „Rüsselzähnen“ ist typisch für die Gattung.
Größe & Erscheinungsbild
Adulte Tiere werden gewöhnlich 13–16 cm groß (Einzelfälle bis etwa 18 cm). Flacher, muskulöser Habitus; große Rücken- und Brustflossen mit kräftigen Hartstrahlen. Männchen wirken kopfbreiter und zeigen zur Fortpflanzungszeit verstärkte Odontoden an Flanken und Brustflossenstacheln.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Brasilien – Rio Tapajós (Pará), insbesondere felsige Pedral-Abschnitte mit Platten, Blöcken und tiefen Spalten. Das Wasser ist klar bis leicht bernsteinfarben, mit mittlerer bis starker Strömung und sehr hoher Sauerstoffsättigung. Zwischen den Felsplatten liegen sandige Taschen; Totholz sammelt sich in Strömungsschatten. Saisonale Schwankungen (Regen-/Trockenzeit) verändern Wasserstand und Strömungsstärke deutlich.
Lebensweise & Verhalten
Dämmerungsnah aktiv, tagsüber in engen Spalten oder Röhren. Innerartlich territorial um Unterstände; gegenüber passenden Begleitfischen friedlich. Siedelt bevorzugt Bereiche mit starker Anströmung und „sauberem“ Untergrund.
Aquarienhaltung
Becken ab 100–120 cm. Erforderlich sind sehr leistungsfähige Filterung, starke Belüftung und eine deutliche Strömung. Struktur: abgerundete Steine/Schieferplatten zu schmalen Höhlen (nur ein Eingang), ergänzt durch Wurzeln/Hölzer; glatter Feinsand oder feiner Kies. Große, regelmäßige Wasserwechsel halten den Keimdruck niedrig.
Wasserparameter
- Temperatur: 26–30 °C
- pH-Wert: 6,0–7,5
- Härte: weich bis mittelhart
Ernährung
Proteinbetont: feinkörnige Sinkspezialfutter mit hohem Eiweißanteil sowie kleine Portionen Frost-/Lebendfutter (z. B. Artemia, Cyclops, Muschel-/Garnelenstücke). Pflanzliche Komponenten nur ergänzend. Kein Algenfresser; Nahrungsaufnahme erfolgt überwiegend in Höhlennähe und an strömungsbeschatteten Zonen.
Fortpflanzung
Höhlenlaicher. In engen, geschlossenen Röhren abgelegte Gelege werden vom Männchen bewacht; ruhige Umgebung und sehr sauberes, sauerstoffreiches Wasser sind förderlich.
Besonderheiten & Vergleich
Weiße Flossenspitzen und dichte Punktzeichnung unterscheiden die Art von anderen Rüsselzahnwelsen des Tapajós. Gegenüber ähnlich gefärbten Formen zeigt sie meist feinere Punkte und markanter abgegrenzte weiße Spitzen an Dorsale und Caudale.
- Maximale Größe: ca. 18 cm
- Herkunft: Brasilien – Rio Tapajós (felsige Strömungsabschnitte)
- Besonderheiten: weiße Flossenspitzen; enger Höhlenbrüter; hoher Sauerstoffbedarf
Steckbrief zum Leporacanthicus joselimai L-264
| Herkunftsland | |
|---|---|
| Länge in cm | |
| Nahrung | |
| Schwarmgröße | |
| Aufenthaltsbereich | |
| Temperatur in °C | |
| Wildfang oder Nachzucht? | |
| Größe der Tiere |
