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Brochis spec CW127

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Brochis spec bicolor Langschnäutzer – Brochis spec bicolor

Brochis spec bicolor Langschnäutzer ist eine unbeschriebene, langschnäuzige Corydoradinae-Form, die im Handel für ihre klare Zweifarbigkeit („bicolor“) und die lang ausgezogene Schnauze geschätzt wird. Wie viele Langschnäuzer wirkt die Art in einem gut eingelaufenen Aquarium mit feinem Sand, gedämpftem Licht und Bereichen mit Laubansammlungen am entspanntesten.

Größe & Erscheinungsbild

Maximal etwa 6 cm. Auffällig sind die spitzere Schnauzenpartie, ein kräftigerer Kopfbereich sowie eine kontrastreiche Zeichnung (dunkle Kopf-/Rückenpartien oder Rückenband, darunter hellere Flanken). Weibchen werden meist etwas größer und fülliger als Männchen.

Natürlicher Bezug & Herkunft

Bei Importen werden vergleichbare bicolorartige Langschnäuzer häufig aus Kolumbien gemeldet, u. a. aus dem Rio-Vaupés-Einzugsgebiet (schwarzwassergeprägte Nebenflüsse mit sehr geringer Mineralisation). Typisch sind ufernahe Zonen mit Sand, Wurzelwerk, Holz und organischem Eintrag; je nach Saison schwanken Wasserstand, Strömung und Sichttiefe deutlich.

Verhalten

Friedlicher Bodenfisch, der in der Gruppe deutlich sicherer wirkt. Langschnäuzige Formen sind in der Natur oft eher in kleineren Trupps als in großen Schwärmen unterwegs – im Aquarium bewährt sich eine Haltung ab 6 Tieren, gern mehr, sofern genügend Bodenfläche vorhanden ist.

Aquarienhaltung

Mindestmaß 60 cm Beckenlänge, für eine Gruppe und ruhige Revierbildung besser ab 80 cm. Feiner Sand ist Pflicht, damit Barteln beim Gründeln nicht leiden; dazu Wurzeln, Steine, Pflanzeninseln und freie Suchflächen. Eine effiziente Filterung, gute Sauerstoffversorgung, Bereiche mit moderater Strömung sowie regelmäßige, größere Teilwasserwechsel sind für langfristige Stabilität entscheidend.

Wasserparameter

  • Temperatur: 22–25 °C
  • pH-Wert: 5,0–6,8
  • Härte: sehr weich bis weich

Ernährung

Unkomplizierter Allesfresser vom Boden. Als Basis eignen sich hochwertiges, sinkendes Granulat und Futtertabletten; ergänzend Frost- und Lebendfutter wie Artemia, Cyclops, feine Mückenlarven oder Daphnien. Mehrere kleine Gaben fördern Kondition und natürliche Futtersuche.

Fortpflanzung

Typischer Haftlaicher: Die Eier werden an Scheiben, Pflanzen oder Einrichtungsgegenständen abgelegt. Häufige Teilwasserwechsel mit sehr sauberem, leicht kühlerem Wasser und gute Konditionierung sind die üblichen Auslöser; zur Aufzucht empfiehlt sich das Separieren der Eier/Jungfische.

  • Maximale Größe: ca. 6 cm
  • Herkunft: Kolumbien (häufig Rio-Vaupés-Einzugsgebiet bei vergleichbaren Importen)
  • Besonderheiten: langschnäuzige Form; bicolorartige Kontrastzeichnung; bevorzugt feinen Sand und ruhige Schattenzonen

Steckbrief zum Brochis spec CW127

Nahrung

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