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Corydoras spec super bicolor Sattelschnäuzer

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Sattelschnäuzer – Corydoras spec super bicolor

Unter dem Namen „super bicolor“ wird im Hobby eine schwarz-hell gezeichnete Corydoradinae-Form gehandelt, die durch Augenbinde und einen markanten „Sattel“-Fleck am Rücken auffällt. Die Tiere sind friedlich, deutlich gruppenorientiert und wirken in einem gut eingelaufenen Aquarium mit feinem Sand und ruhigen Schattenzonen am sichersten.

Größe & Erscheinungsbild

Meist etwa 5 cm, je nach Herkunft auch bis rund 6 cm. Kennzeichnend sind die dunkle Augenbinde und der große Rückenfleck („Sattel“), dessen Form und Ausdehnung variieren kann. Wie bei Panzerwelsen üblich sind die Barteln empfindlich – feiner, abgerundeter Bodengrund ist daher wichtig.

Natürlicher Bezug & Herkunft

Als Herkunft wird die Grenzregion Brasilien/Kolumbien (teils nahe Venezuela) genannt, u. a. aus dem oberen Rio-Negro-/Uaupés-Einzugsgebiet. Dort werden flache, sandige Uferzonen und ruhigere Abschnitte genutzt; huminstoffreiches, eher weiches und leicht saures Wasser ist für viele Fundstellen typisch. Im CW-System wird diese Form häufig in unmittelbarer Nähe zu CW049/CW051 diskutiert, wobei sich die Rückenzeichnung zwischen keilförmig (CW049) und groß-rundlich (CW051) unterscheiden kann.

Verhalten

Sehr friedlich und sozial. In Gruppen zeigen die Tiere deutlich mehr Aktivität und stehen weniger unter Stress; empfehlenswert sind 8–12 Exemplare. Mit ruhigen Beifischen gut verträglich, sofern diese den Bodengrund nicht dauerhaft dominieren.

Aquarienhaltung

Mindestmaß 60 cm Beckenlänge, für eine Gruppe und mehr Bodenfläche besser ab 80 cm. Feiner Sand mit freien Suchflächen, dazu Wurzeln, Steine und dichte Pflanzengruppen für Schatten. Eine effiziente Filterung, gute Sauerstoffversorgung, Bereiche mit moderater Wasserbewegung sowie regelmäßige Teilwasserwechsel halten die Tiere langfristig in guter Kondition.

Wasserparameter

  • Temperatur: 22–25 °C
  • pH-Wert: 6,0–7,5
  • Härte: sehr weich bis weich

Ernährung

Unkomplizierter Allesfresser. Als Basis eignen sich hochwertiges, sinkendes Granulat sowie Futtertabletten; ergänzend Frostfutter (z. B. Cyclops, Artemia, feine Mückenlarven) und gelegentlich Lebendfutter. Mehrere kleine Portionen sind meist besser als seltene große Gaben.

Fortpflanzung

Haftlaicher: Die Eier werden an Scheiben, Pflanzen oder Einrichtungsgegenständen abgelegt. Als Auslöser wirken häufig reichhaltige Konditionierung und größere Wasserwechsel mit sehr sauberem, leicht kühlerem Wasser. Für eine gezielte Aufzucht ist das Separieren der Eier/Jungfische sinnvoll.

  • Maximale Größe: meist ca. 5 cm, vereinzelt bis rund 6 cm
  • Herkunft: Grenzregion Brasilien/Kolumbien (oberes Rio-Negro-/Uaupés-System)
  • Besonderheiten: variabler „Sattel“-Fleck; im CW-Umfeld häufig nahe CW049/CW051 eingeordnet

Steckbrief zum Corydoras spec super bicolor Sattelschnäuzer

Nahrung

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