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Hyphessobrycon sp. notidanos ‚red eye’

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Hyphessobrycon sp. notidanos „Red Eye“

Attraktive, noch unbeschriebene Handelsform aus dem Grenzgebiet Rondônia/Mato Grosso (Brasilien), im Umfeld der Quellregionen von Rio Machado (Ji-Paraná, Madeira-System) und Rio Juruena (Tapajós-System). In Klarwasserbächen mit Feinsand, Rundkies, Totholz und Bereichen mit Laubansammlungen gefangen; Strömung überwiegend ruhig bis mäßig. Die Form gehört dem H. notidanos-Verwandtschaftskreis an und ist durch leuchtend rote Augen und intensiv leuchtender Rücken in der Balz/ Gelblicher auffällige Färbung. Für die Pflege wichtig sind Gruppenhaltung, hohe Wasserhygiene, starke Belüftung und ein gut eingefahrenes Aquarium.

Größe & Erscheinungsbild

Meist 3,5–4,5 cm. Seitlich abgeflacht, hochrückig; Körper je nach Stimmung gelblich bis rötlich, häufig mit dunklerem Seitenband und vertikal elongiertem Schulterfleck (notidanos-typisch). Charakteristisch: rote Iris („Red Eye“). Männchen oft kontrastreicher und mit etwas längeren Flossen.

Natürlicher Bezug & Herkunft

Brasilien: Chapada-dos-Parecis-Region; Oberläufe von Rio Machado (Madeira) und Rio Juruena (Tapajós). Gewässertyp: klare, flache Bäche/Seitenarme mit Sand/Kies, Totholz, Ufervegetation; Strömung ruhig bis mäßig, in Teilstrecken kräftig; Sauerstoff hoch, Keimdruck niedrig.

Verhalten

Sehr friedlicher Schwarmfisch der Mittelwasserzone. In Gruppen von 10–15+ Tieren am sichersten und farbintensivsten; dezentes Rangspiel ohne starke Territorialität. Gut mit anderen ruhigen, kleinbleibenden Arten vergesellschaftbar.

Aquarienhaltung

Ab 80 cm Beckenlänge als Schwarm. Dunkler Bodengrund, Randbepflanzung, Freischwimmraum, Schwimmpflanzen (gedämpftes Licht); einige Rundkiesel/Wurzeln und Aufwuchsflächen. Leistungsfähige Filterung, gute Belüftung und regelmäßige größere Wasserwechsel.

Wasserparameter

  • Temperatur: 23–27 °C
  • pH-Wert: 6,0–7,5
  • Härte: sehr weich bis mittelhart

Ernährung

Omnivor mit Kleintier-/Aufwuchsanteil: hochwertiges Feingranulat/Mikropellets, Flocken sowie kleines Frost-/Lebendfutter (Cyclops, Daphnien, Artemia). Mehrere kleine Gaben; abwechslungsreich füttern.

Fortpflanzung

Freilaicher ohne Brutpflege (Streulaicher über Pflanzen/Laub). Weiches, leicht saures Wasser, feinfiedrige Pflanzen/Moose und Laichschutz begünstigen den Ansatz; Jungfische zunächst mit sehr feinem Staubfutter, dann Artemia-Nauplien aufziehen.

  • Maximale Größe: ca. 4–5 cm
  • Herkunft: Brasilien, Chapada dos Parecis (Grenzraum Rondônia/Mato Grosso)
  • Besonderheiten: rote Iris („Red Eye“), notidanos-ähnliche Zeichnung; aus Klarwasser-Hochlandbächen

Steckbrief zum Hyphessobrycon sp. notidanos ‚red eye’

Herkunftsland

Länge in cm

Nahrung

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Schwarmgröße

Aufenthaltsbereich

Temperatur in °C

Wildfang oder Nachzucht?

Größe der Tiere