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Rotstreifen-Erdfresser -

Geophagus cf. surinamensis

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Rotstreifen-Erdfresser – Geophagus cf. surinamensis (Kolumbien)

Kolumbianische Lokal-/Handelsform aus dem Orinoco-Einzugsgebiet, nah verwandt mit dem surinamensis-Komplex. Typisch sind ein roter Flossen- und Körperglanz („Rotstreifen“) sowie die erdfresser-typische Sandselektion über die Kiemen. Biotope: ruhige bis mäßig strömende Nebenarme mit Feinsand, ufernahen Wurzeln/Totholz und Bereichen mit Laubansammlungen. Für die Pflege sind große Gruppenbereiche, Feinsand (Pflicht), sehr gute Filterung/Belüftung und ein gut eingefahrenes Aquarium zentral.

Größe & Erscheinungsbild

Meist 20–25 cm. Hoher, seitlich abgeflachter Körper; lange Bauchflossenfäden; Grundfarbe silbrig bis oliv mit roten Akzenten an Flossen/Körper und feinem Glitzerschuppenmuster. Während Balz/Brutphase intensivere Rot- und Türkistöne; Geschlechter ähnlich, ♂ oft etwas größer mit länger ausgezogenen Flossenspitzen.

Natürlicher Bezug & Herkunft

Kolumbien: Orinoco-Zuflüsse (u. a. Nebenarme/Flachwasserzonen mit Sandflächen). Gewässertyp: klare bis leicht bernsteinfarbene Seitenarme mit Feinsand/Kies, Totholz, Ufervegetation; Strömung ruhig bis mäßig; Sauerstoff hoch, Keimdruck niedrig.

Verhalten

Friedlicher, geselliger Erdfresser. Am besten als Gruppe von 5–8+ Tieren pflegen; bildet lockere Rangordnungen, gräbt flache Mulden. Gegen kleine, hektische Arten empfindlich; robuste, ruhige Mitfische wählen.

Aquarienhaltung

Ab 150 cm Beckenlänge für eine Gruppe. Große Sandflächen (scharffreier Feinsand Pflicht), dazu Wurzeln/Äste, Steine als Sichtbarrieren; robuste Bepflanzung nur ergänzend. Leistungsfähige Filterung, starke Belüftung und regelmäßige große Wasserwechsel notwendig; Dekor standsicher, da umgegraben wird.

Wasserparameter

  • Temperatur: 25–29 °C
  • pH-Wert: 5,5–7,5
  • Härte: sehr weich bis mittelhart

Ernährung

Omnivor mit Kleintier-/Aufwuchsanteil: hochwertiges Granulat/Pellets für Cichliden, Bodentabletten, sowie Frost-/Lebendfutter (Mysis, Artemia, feine Muschelfleisch-/Krillstücke). Mehrere kleine Gaben; Futter möglichst sinkend, da am Boden gesucht wird.

Fortpflanzung

Substratlaicher mit larvophiler Maulbrutpflege (biparental, surinamensis-Typ): Eiablage auf gereinigten Flächen, Umsetzen der Larven in Mulden, späteres Maulführen ab Freischwimmen. Warmes, sehr sauberes Wasser und ruhige Zonen fördern den Ansatz.

  • Maximale Größe: ca. 25 cm
  • Herkunft: Kolumbien (Orinoco-Einzugsgebiet; Nebenarme/Flachwasserzonen mit Sand)
  • Besonderheiten: Feinsand Pflicht; ruhiger Gruppen-Erdfresser mit roten Flossen-/Körperakzenten; larvophile Maulbrutpflege

Steckbrief zum Geophagus cf. surinamensis

Herkunftsland

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Länge in cm

Nahrung

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Schwarmgröße

Aufenthaltsbereich

Temperatur in °C

Wildfang oder Nachzucht?

Größe der Tiere